Der Visiomat

Der Visiomat

Ein künstlerisches Forschungsarchiv
zu den Arbeitswelten der Zukunft

Der Visiomat

Begriffe wie „Industrie 4.0“, „Robotik“, „Künstliche Intelligenz“ oder „Grundeinkommen“ prägen die Schlagzeilen in den Medien, doch die radikalen Veränderungen der Arbeitswelt, die diese Phänomene mit sich bringen, erschließen sich nicht intuitiv. Besonders junge Menschen werden in ihren Biografien neue Formen und Modelle von Arbeit erleben. Wie wird sich die zunehmende Automatisierung auf unser Alltags- und Arbeitsleben auswirken? Welche neuen Berufe entstehen, welche Tätigkeiten könnten hinfällig werden? Wie lässt sich vor diesem Hintergrund Einkommen gerecht verteilen?

Diesen und anderen Fragen sind im Rahmen eines Projekts zum Wissenschaftsjahr 2018 insgesamt 140 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 -16 Jahren sowohl im schulischen Kontext als auch in ihrer Freizeit nachgegangen. Innerhalb des Projektes begegneten die TeilnehmerInnen verschiedenen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen und suchten in dieser Vielfalt der Perspektiven gemeinsam nach Antworten auf die Frage nach einer lebenswerten Arbeitswelt von morgen.

Höhepunkt des Projektes war das Zusammenkommen aller TeilnehmerInnen zur 3. Dresdner Zukunftskonferenz der Kinder. Diese Konferenz beschäftigt sich mit relevanten Zukunftsfragen, wird jährlich vom tjg. theater junge generation ausgerichtet und von Kindern und Jugendlichen in Eigenregie durchgeführt. Sie bietet Raum für die Fragen und Visionen der SchülerInnen, sind sie es doch, die vom vielfach postulierten Wandel der Arbeitswelt maßgeblich betroffen sein werden.

Aus den Ergebnissen der Workshops und der Zukunftskonferenz entstand eine interaktive, mobile Containerausstellung, die von Mitte September bis Ende Oktober 2018 auf öffentlichen Plätzen in Dresden zu besichtigen war:

  • Station 1: Kraftwerk Mitte, Theatergasse (15.9. – 30.9.)
  • Station 2: TU Dresden, Helmholtzstraße 18, Vorplatz Barkhausen-Bau (4.10. – 12.10.)
  • Station 3: Kulturpalast Dresden, Vorplatz links (17.10. – 27.10.)

Der Visiomat ist ein mobiler Ausstellungsraum, ein unfertiges Forschungsarchiv voller unerwarteter Visionen, wichtiger Fragen, geheimer Botschaften und skurriler Technik. Vor allem aber ist er eine Einladung an seine BesucherInnen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie wir in Zukunft arbeiten wollen, und das Archiv mit eigenen Gedanken, Fragen und Visionen weiter anzureichern.

Projektbeteiligte

Die beteiligten Künstler_Innen standen im Projekt für verschiedene Arten des Zugangs zu einem zu erforschenden Thema. Durch die handwerklichen, intuitiven, konzeptuellen oder spielerischen Formen der Auseinandersetzung werden Perspektiven ermöglicht, die eine rein rational-logikbasierte Annäherung so nicht eröffnen könnte.

Künstler_innen

Nick Arcone

Soundkünstler

Nick Acorne ist als Sound-Designer und Komponist, interaktiver Designer und Performer tätig. Im Bereich der Musik erstellt er sowohl Kompositionen als auch Installationen mit unterschiedlicher Tonästhetik und in verschiedenen Musikgenres. Nick Acorne kombiniert in seinen Arbeiten akustische Musikaufnahmen mit computergenerierten und elektronischen Klängen.

Für den Visiomaten entwickelte er eine interaktive Sound-Installation zur Frage, wie Arbeit in Zukunft klingen wird, und sammelte dafür mit insgesamt drei der teilnehmenden Schulklassen Sounds. Außerdem „hackte“ er ein altes Wählscheibentelefon für die Tonaufnahmen aus dem Elsa-Fenske-Pflegeheim.

www.somedesigners.com
www.nickacorne.com

Julia Kuzminska

Theaterpädagogin, künstlerische Leitung

Julia Kuzminska studierte Pädagogik und Kulturwissenschaften in Karlsruhe und Inszenierung der Künste und Medien mit Schwerpunkt Theater an der Universität Hildesheim. Sie arbeitet als freie Theaterpädagogin und Projektentwicklerin in Dresden mit dem Schwerpunkt künstlerische Forschung in partizipativen Prozessen mit Kindern und Jugendlichen.

Sie verantwortet das Gesamtkonzept des Projekts Visiomat und die Workshops, die in Zusammenarbeit mit den beteiligten KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen entstanden sind. Sie begleitete alle Schulklassen und Gruppen bei der Erstellung der Exponate und den Proben.

Irène Mélix

Bildende Künstlerin

Irène Mélix studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Paris sowie Bildende Kunst in Dresden und Krakau. Mit ihrem konzeptionellen Ansatz arbeitet sie an der Schnittstelle gesellschaftlicher und ästhetischer Fragen. Historische, soziopolitische, genderspezifische und literarische Recherchen bilden die Ausgangspunkte für ihre künstlerische, multimediale Auseinandersetzung. Zur Zeit ist sie Artist-in-Residence in Lyon und Prag.

Für den Visiomaten entwickelte Irène Mélix einen inhaltlich vielseitigen Workshop zum Thema Streik/Faulheit und bestreikte mit den SchülerInnen den öffenlichen Raum. Sie entwickelte gemeinsam mit den SchülerInnen Plädoyers für die Faulheit in Form von „Zines“.

www.irenemelix.de

Markus Pötter

Raumkonzeption

Markus Pötter ist Bühnenbildner und Designer. Er studierte in den Niederlanden architektonische Formgebung und an der Universität der Künste in Berlin am Institut für Kunst im Kontext. In Guatemala dokumentierte er die Folgen des Bürgerkriegs am Beispiel der Historie des Dorfes Nuevo Amanecer.

Für den Visiomaten entwarf er ein sich durch den Raum schlängelndes Archivmöbel, das nicht nur Platz für Exponate bietet, sondern auch viele Geheimnisse und Orte zum Verweilen bereithält.

www.panopti.de

Tommy Schönherr

Tommy Schönherr studierte Mikrotechnologie an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und arbeitet als Techniker in der Nanofabrikation am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. In seiner Freizeit beschäftigt er sich als Hobbyprogrammierer, Open-Source-Enthusiast und DIY-Fetischist unter anderem mit Robotik und erforscht das Feld der vielseitigen Kleinstcomputer.

Für den Visiomaten baute er einen Portraitroboter und verfolgte dabei den Anspruch, Interessierten den Nachbau so einfach wie möglich zu gestalten.

Pablo Walser

Videokünstler

Pablo Walser studierte Bildende Kunst in Karlsruhe bei Corinne Wasmuth und absolvierte dort sein Meisterschülerjahr. 2016 wurde er mit einem Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind gekennzeichnet von einer medialen Breite, die von Videos über Malereien und Zeichnungen bis hin zum Comic reicht und geprägt ist von der Auseinandersetzung mit der Logik unseres Medienkonsums, wie Zappen und Surfen.

Für den Visiomaten war Pablo Walser Videokünstler, Kameramann
und Cutter in einer Person. Er verantwortet somit jedes (bewegte)
Bild im Visiomaten.

www.pablowalser.de

Wissenschaftler_innen

Die Wissenschaftler_Innen brachten einzelne Themenbereiche in das Projekt ein, die am cfaed und anderen Instituten derzeit erforscht werden. Gemeinsam ist diesen Themen, dass sie eines Tages für disruptive Veränderungen bei zukunftsrelevanten Technologien und damit für Umbrüche in der Lebenswelt der Menschen sorgen könnten. Davon wäre sehr stark auch das Feld der Arbeitszusammenhänge betroffen.

Nayan Agarwal

Nanotechnologe

Nayan Agarwal forscht derzeit am cfaed (Center for Advancing
Electronics Dresden) an der TU Dresden und promoviert auf dem
Gebiet der DNA-Nanotechnologie. Dabei nutzt er ein Verfahren, welches als DNA-Origami bezeichnet wird. Dabei wird DNA verwendet, aus den Erbmolekülen werden ähnlich wie bei der japanischen Papierfaltkunst Strukturen gefaltet. Diese sind nur wenige Nanometer groß und können zu beliebigen Formen, von Dreiecken über Sterne bis hin zu Hasen, programmiert werden.

„Meine Forschung könnte möglicherweise den wissenschaftlichen Bereich revolutionieren, da wir von der Natur lernen, bestehende Technologien zu verbessern, sei es in der Biologie, der Medizin oder sogar der Elektronik. Seit Millionen von Jahren verwendet die Natur DNA als Speichermaterial für die gesamte genetische Information. Einige Forscher und Firmen arbeiten auch daran, DNA als Speichermaterial für digitale Informationen zu nutzen. Dies würde bedeuten, dass wir in Zukunft DNA verwenden könnten, um all unsere Fotos und Filme zu speichern.“

Zur Forschungsgruppe „DNA Chemistry“

Emmanuelle-Anna Dietz Saldanha

Informatikerin

Emmanuelle-Anna Dietz Saldanha ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Wissensverarbeitung am Institut für Künstliche Intelligenz an der TU Dresden. Nach ihrem Masterstudium in Informatik an der Universität Utrecht in den Niederlanden schloss sie innerhalb des europäischen Doktorandenprogramms in Computational Logic ihre Promotion ab. Ihre Forschungsinteressen umfassen Teilgebiete aus den Kognitionswissenschaften und der Computational Logic.

„Was wir in Zukunft brauchen, sind Systeme, die uns in unserer Arbeit unterstützen und die für die Kommunikation mit Menschen geeignet sind. Was wir nicht brauchen sind Systeme, die Fake News verschicken, die uns kontrollieren und überwachen, und vor allem die uns das Denken abnehmen, mit dem Risiko, dass wir das Denken verlernen.“

Zur Forschungsgruppe „Wissensverarbeitung“

Andrés Goens

Mathematiker

Andrés Goens arbeitet derzeit im Bereich der Mathematik am Lehrstuhl für Compilerbau des cfaed (Center for Advancing Electronics Dresden) an der TU Dresden. Er erforscht, wie man mathematische Strukturen nutzen kann, um die Programmierung von Multicoresystemen zu erleichtern. Dabei geht es um Rechnersyteme, die praktisch überall zu finden sind, wie zum Beispiel in unseren Mobiltelefonen, Autos, oder sogar an manchen Türen oder Mikrowellen. Die Forschung bildet die Grundlage dafür, schnellere und energieffizientere Maschinen zu entwerfen.

„Meine Forschung ist sicher inhaltlich mit Arbeitswelten der Zukunft verbunden, weil die Probleme, die wir lösen, teilweise zentral für das Erschaffen (oder Abschaffen) vieler Arbeitsformen in der Zukunft sind.“

Zur Forschungsgruppe „Compiler Construction“

Lucas Wetzel

Physiker

Lucas Wetzel arbeitet als Wissenschaftler im Bereich der Theoretischen Physik, Biologie und Elektrotechnik am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme. Er forscht an neuen Konzepten zur Synchronisation von Uhren, die eine wichtige Rolle in technischen Anwendungen spielen, beispielsweise in der Navigation oder der mobilen Kommunikation.

„Die „Arbeitswelten der Zukunft“ werden noch stärker von neuen Technologien geprägt sein als heutzutage. Die Zusammenarbeit von Mensch und (intelligenter) Maschine wird vermutlich in vielen Bereichen stark zunehmen. Die dafür relevanten Technologien hängen ganz elementar von der Koordination extrem komplexer Systeme und Prozesse ab. Technologische Neuerungen und Veränderungen laufen schneller ab, als die Menschheit und Gesellschaft sich momentan darauf einstellen können. Die größte Herausforderung sehe ich darin, die nächsten Generationen entsprechend zu bilden und vorzubereiten.“

Zur Forschungsgruppe „Biological Physics“

Impressionen

In den Bildergalerien finden Sie Eindrücke aus verschiedenen Phasen des Visiomat-Projekts.

Schulworkshops (Fotos: Pablo Walser)

3. Zukunftskonferenz der Kinder (Fotos: Marco Prill, sofern nicht gesondert gekennzeichnet)

Eröffnungsveranstaltung (Fotos: Matthias Hahndorf)

Der Container (Fotos: Matthias Hahndorf)

Besuch des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und des Dresdner Oberbürgermeisters Dirk Hilbert (Fotos: Matthias Hahndorf)

Videos

Videos aus der Visiomat-Ausstellung

Wer und was?

Das Projekt Visiomat war eine Kooperation des cfaed – Center for Advancing Electronics Dresden an der TU Dresden und des tjg. theater junge generation Dresden im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des BMBF gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog. Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.

Weitere Informationen unter: www.wissenschaftsjahr.de

Wir danken dem Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025, der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH und dem 5G Lab Germany für die Unterstützung, sowie dem Wohnpark Elsa Fenske für die Kooperation.

Künstlerische Leitung / Theaterpädagogik: Julia Kuzminska
Projektleitung: Matthias Hahndorf (cfaed)
Szenografie: Markus Pötter
Projektassistenz: Anne Schulze, Tatjana Sereda

Beteiligte Künstler_Innen

Workshopleitung Video: Pablo Walser
Workshopleitung Sound: Nick Acorne
Workshopleitung Bildende Kunst: Irène Mélix

Beteiligte Wissenschaftler_Innen

Nayan Agarwal – Nanotechnologe
Emmanuelle-Anna Dietz Saldanha – Informatikerin
Andrés Goens – Mathematiker
Lucas Wetzel – Physiker

Studentische Assistenz: Josephine Behrens, Anna Schreiter
Containerausbau: Holzhilfe Dresden
Technische Beratung / Bauten: Lutz Hofmann (tjg.), Werkstätten des tjg.
Dramaturgische Beratung: Ulrike Leßmann (tjg.)
Zukunftskonferenz: Theaterakademie des tjg. (BBB Johannes Deimling, Anke Engler, Sophia Keil, Anna Lubenska, Melissa Stock)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Florian Frisch (tjg.), Matthias Hahndorf (cfaed), Norbert Seidel (tjg.)

Kontakt

Matthias Hahndorf, Projektleiter

Technische Universität Dresden
cfaed – Center for Advancing Electronics Dresden

www.cfaed.tu-dresden.de

E-Mail: matthias.hahndorf@tu-dresden.de
Telefon:+49 (0) 351 463-42847

Impressum

Es gilt das Impressum der TU Dresden mit folgenden Änderungen:

Ansprechpartner / Betreiber:
Technische Universität Dresden
Exzellenzcluster Center for Advancing Electronics Dresden – cfaed

01062 Dresden

Telefon: +49 (0) 351 463 43701
Fax: +49 (0) 351 463-43709
E-Mail: cfaed@tu-dresden.de

Webadresse: www.cfaed.tu-dresden.de

Administration / Technische Realisierung:
Matthias Hahndorf

Redaktion:
Florian Frisch, Matthias Hahndorf, Julia Kuzminska

Datenschutz

Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist:

Technische Universität Dresden
Exzellenzcluster Center for Advancing Electronics Dresden – cfaed
01062 Dresden

Kontakt

Telefon: +49 (0) 351 463 43701
Fax: +49 (0) 351 463-43709
E-Mail: cfaed@tu-dresden.de

Zwecke der Datenverarbeitung durch uns und die Weitergabe von Daten an Dritte

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten nur zu den in dieser Datenschutzerklärung genannten Zwecken. Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den genannten Zwecken findet nicht statt. Wir geben Ihre persönlichen Daten nur an Dritte weiter, wenn:

  • Sie Ihre ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben,
  • die Verarbeitung zur Abwicklung eines Vertrags mit Ihnen erforderlich ist,
  • die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist,

die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben.

Löschung bzw. Sperrung der Daten

Wir halten uns an die Grundsätze der Datenvermeidung und Datensparsamkeit. Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten daher nur so lange, wie dies zur Erreichung der hier genannten Zwecke erforderlich ist oder wie es die vom Gesetzgeber vorgesehenen vielfältigen Speicherfristen vorsehen. Nach Fortfall des jeweiligen Zweckes bzw. Ablauf dieser Fristen werden die entsprechenden Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

Erfassung allgemeiner Informationen beim Besuch unserer Website

Wenn Sie auf unsere Website zugreifen, werden automatisch, durch uns bzw. den Webspace-Provider, Informationen allgemeiner Natur erfasst (Server-Logfiles). Hierbei handelt es sich ausschließlich um Informationen, welche keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen. Diese Informationen beinhalten:

  • IP-Adresse
  • Datum und Uhrzeit der Anfrage
  • Zeitzonendifferenz zur Greenwich Mean Time (GMT)
  • Inhalt der Anforderung (konkrete Seite)
  • Zugriffsstatus/HTTP-Statuscode
  • jeweils übertragene Datenmenge
  • Website, von der die Anforderung kommt
  • Browser
  • Betriebssystem und dessen Oberfläche
  • Sprache und Version der Browsersoftware.

Diese Informationen sind technisch notwendig, um von Ihnen angeforderte Inhalte von Webseiten korrekt auszuliefern und fallen bei Nutzung des Internets zwingend an. Sie werden insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet:

  • Sicherstellung eines problemlosen Verbindungsaufbaus der Website,
  • Sicherstellung einer reibungslosen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten basiert auf unserem berechtigten Interesse aus den vorgenannten Zwecken zur Datenerhebung. Wir verwenden Ihre Daten nicht, um Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Empfänger der Daten sind nur die verantwortliche Stelle und ggf. Auftragsverarbeiter.

Anonyme Informationen dieser Art werden von uns ggfs. statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt und die dahinterstehende Technik zu optimieren.

SSL-Verschlüsselung

Um die Sicherheit Ihrer Daten bei der Übertragung zu schützen, verwenden wir dem aktuellen Stand der Technik das entsprechende Verschlüsselungsverfahren SSL über HTTPS. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie am “https://” und an dem geschlossenen Schloss-Symbol in der Adresszeile Ihres Browsers.

Kontaktaufnahme

Treten Sie bzgl. Fragen jeglicher Art per E-Mail oder Kontaktformular mit uns in Kontakt, erteilen Sie uns zum Zwecke der Kontaktaufnahme Ihre freiwillige Einwilligung. Hierfür ist die Angabe einer validen E-Mail-Adresse sowie Ihr Name/Vorname, Anschrift und Telefonnummer erforderlich. Diese Informationen dienen der Zuordnung der Anfrage und der anschließenden Beantwortung derselben. Die Angabe weiterer Daten ist optional. Die von Ihnen gemachten Angaben werden zum Zwecke der Bearbeitung der Anfrage sowie für mögliche Anschlussfragen gespeichert. Nach Erledigung der von Ihnen gestellten Anfrage werden personenbezogene Daten automatisch gelöscht.

Ihre Betroffenenrechte

Unter den angegebenen Kontaktdaten können Sie jederzeit folgende Rechte ausüben:

  • Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung,
  • Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten,
  • Löschung Ihrer bei uns gespeicherten Daten,
  • Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht löschen dürfen,
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns und
  • Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben.

Sofern Sie uns eine Einwilligung erteilt haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Sie können sich jederzeit mit einer Beschwerde an die für Sie zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Ihre zuständige Aufsichtsbehörde richtet sich nach dem Bundesland Ihres Wohnsitzes, Ihrer Arbeit oder der mutmaßlichen Verletzung. Eine Liste der Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Änderung unserer Datenschutzbestimmungen

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z.B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

Quellen: activeMind AG